Industrie 4.0

Auf bestem Weg in die digitalisierte Zukunft

Für seine Plattform „SmartLine“ wurde die SINGLE Temperiertechnik GmbH, im Rahmen des Wettbewerbs „Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet.

Wirtschaftssekretärin Schütz:
„Die prämierten Lösungen zeigen, dass Industrie, Mittelstand und Start-ups in Baden-Württemberg auf bestem Weg in die digitalisierte Zukunft sind.“

Mit dem aktuellen Themenfokus „Künstliche Intelligenz“ prämiert der Wettbewerb Lösungen, die in der Unternehmenspraxis bereits Einzug gefunden haben. KI-basierte Technologien und Anwendungen bieten Unternehmen sowohl die Chance, neue Produkte und Dienstleistungen auf dem Markt anzubieten, als auch entwickelte Lösungen in die eigenen Prozesse zu implementieren. Auch Preisträger aus anderen Themenbereichen der Industrie 4.0 wurden im Rahmen der diesmaligen Preisverleihung ausgezeichnet.

Preiverleihung Industrie 4.0



„Die prämierten Lösungen zeigen den Pioniergeist Baden-Württembergs bei der Umsetzung von zukunftsweisenden Technologien wie der Künstlichen Intelligenz“, sagte Schütz bei der Verleihung in Stuttgart.

Vernetzte Temperiersysteme schaffen Transparenz und steigern die Effizienz

Mit der neuen Plattform „SmartLine“ bietet der Entwickler und Hersteller von Temperierlösungen ein Plug & Play-Konzept zur Vernetzung mehrerer Temperiersysteme beim Betreiber an. Zahlreiche datengestützte Funktionen erschließen Vorteile wie detailreiche Prozesstransparenz, lastabhängige Wartungskonzepte und reduzierte Betriebskosten (TCO).



„Das Temperiersystem tritt aus dem Schatten ins Licht und bietet sich im lokalen Netzwerk an“, stellt SINGLE-Geschäftsführer Karsten Sauer mit Blick auf die Funktionalität der SmartLine-Features fest: „Dank der Netzwerkfähigkeit lässt sich das Temperiersystem über eine zentrale lokale Smartline-Webseite monitoren, analysieren und sogar direkt bedienen.

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Bei der Entwicklung hat SINGLE besondere Aufmerksamkeit auf Sicherheitsstandards in der Lösung gelegt, welche die aktuellen Erwartungen der Kunden erfüllen, vielfach sogar übertreffen. Die leichte Bedienbarkeit sowie die Plug- & Play-Installation ohne zusätzliche Software sind eine weitere Stärke der SmartLine.

Internet der Dinge



Dieser „Internet der Dinge“-Ansatz bietet den Kunden viele Vorteile. Die Temperiersysteme werden zentral verwaltet, wobei eine Bedienung über Web-Browser von jedem Arbeitsplatz oder auch per Tablet möglich ist. Instandhaltungspersonal kann sich einen Überblick über den Zustand aller Systeme verschaffen, ohne vor Ort gehen zu müssen, und spart spürbar Zeit ein. Mithilfe einer Filterfunktion können Maschinenbediener beispielsweise fokussiert die in ihrem Verantwortungsbereich installierten Temperiersysteme monitoren. Über eine lokal verfügbare VNC-Verbindung kann der aktuelle Bildschirm am Temperiersystem aufgerufen werden. Diese Funktion erlaubt auch die Bedienung von Systemen, die schlecht zugänglich sind, beispielsweise aufgrund einer Installation im Reinraum.



Die Smarthub-Software protokolliert Prozessdaten und Systemparameter dauerhaft und zeigt diese in einem beliebigen Zeitraum der Vergangenheit an. Damit können zurückliegende Störungen besser analysiert werden. Eine Download-Funktion erlaubt die Datensicherung per CSV-Datei, um eine lückenlose Prozessdokumentation auch in anderen Systemen zu gewährleisten.



Optional werden die Daten verschlüsselt an ein Portal bei SINGLE übertragen, was dem SINGLE-Service im Störungsfall eine schnelle Einleitung effizienter Hilfsmaßnahmen erlaubt. Das Portal kann  E-Mails versenden, den Anlagenverantwortlichen umgehend über Störungen informieren und damit Stillstandzeiten reduzieren.



Die neue und zum Patent angemeldete Funktion der Predictive Maintenance im SINGLE-Portal analysiert laufend den Zustand der Systeme und gibt Hinweise auf anstehende Wartungen oder grenzwertige Prozessbedingungen, bevor eine Störung auftritt. Damit können Wartungseinsätze bedarfsorientiert und geplant absolviert werden, bei maximaler Systemverfügbarkeit. Die frühzeitige Problemerkennung reduziert Ausfallzeiten und vermeidet Produktionsstillstände. Eine integrierte Energie-Überwachung liefert Informationen über den Energieverbrauch des Systems, aber auch über den Wärmehaushalt des Werkzeugs. Damit erhält der Anwender die notwendigen Daten sowie Anregungen zur Energieoptimierung. Die Resultate der Maßnahmen können mit dem System gemessen werden. 



„Kunden sparen viel Geld und vermeiden ungeplante Anlagenstillstände, wenn sie ihre Temperiersysteme vernetzen, die Daten intelligent verknüpft werden und ihre Bediener und Anlagenveranwortliche so hilfreiche Hinweise erhalten“, stellt Frank Spork, Director of Product Management, fest.

Temperiersysteme von SINGLE lassen sich über Web-Browser zentral verwalten – von jedem Arbeitsplatz oder Tablet aus. Datengestützte Tools zur vorbeugenden Instandhaltung sichern jederzeit maximale Systemverfügbarkeit.

 

Weitere Infos :

Internet Seite smartline.single-temp.de

Video youtu.be/oge79-J5BqQ

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